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Häufig gestellte Fragen zur Dichtheitsprüfung - FAQ

Haben Sie Fragen zum Thema Dichteprüfung und Sanierung von Entwässerungssystemen? - Dann sind Sie hier richtig.

Jeder Grundstückseigentümer ist Betreiber seiner Grundstücksentwässerungsanlage und nach gesetzlichen Vorgaben verpflichtet, seine Abwasseranlage auf Dichtheit prüfen zu lassen. Bei Erfordernis muss die Anlage saniert werden. 

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Fragen zur Dichtheitsprüfung nach § 61 a LWG NRW kurz für Sie zusammengefasst.


1. Warum muss eine Dichtheitsprüfung durchgeführt werden?

Die Überprüfung Ihrer Abwasserleitung wird gemacht um sicher zu stellen, dass kein Abwasser aus dem Hausanschlusskanal in das Grundwasser eindringt und dieses verschmutzt.

2. Wann ist eine Dichtheitsprüfung durchzuführen?

Eine Dichtheitsprüfung privater Abwasseranlagen ist gemäß §61a Landeswassergesetz (LWG) NRW wie folgt durchzuführen:

  • neue Hausanschlüsse sofort nach Fertigstellung der Abwasserleitungen
  • Änderungen an bestehende Hausanschlüssen sofort nach erfolgter Veränderung
  • Erstprüfung, laut Bundesland NRW bis zum 31. Dezember 2015 ( je nach Satzung hat jede Kommune unterschiedliche Fristen)
  • Wiederholungsprüfung alle 20 Jahre

Die Gemeinde kann in Ihrer Satzung andere Fristen nennen.

3. Was passiert, wenn ich den Termin verpasse?

Wer den Prüfnachweis nach Ablauf der Frist nicht vorlegen kann, muss damit rechnen, dass die Kommune ihm eine zeitlich befristete Sanierungsverfügung zustellt und/oder ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einleitet.

4. Wer ist zuständig für die Dichtheitsprüfung und wer muss sie bezahlen?

Grundleitungen und Anschlusskanäle innerhalb des privaten Grundstückes sind generell vom Grundstückseigentümer zu warten und instand zu halten. Demnach muss der Eigentümer die Arbeiten, wie bei jedem anderen Handwerkerauftrag auch, in Auftrag geben und für die Kosten aufkommen.

5. Welche Leitungen müssen überprüft werden?

Alle im Erdreich oder unzugänglich verlegten Abwasserleitungen zum Sammeln oder Fortleiten von Schmutzwasser oder mit diesem vermischten Niederschlagswasser auf dem privaten Grundstück müssen überprüft werden.

6. Was kostet eine Dichtheitsprüfung?

Dies kommt natürlich auf den Aufwand vor Ort an. Die Überprüfungskosten einschließlich Dichtheitsprotokoll für ein Einfamilienhaus belaufen sich auf ca. 300,- bis 500,- €. Hierzu unterbreiten wir Ihnen gerne ein individuelles und unverbindliches Angebot.

7. Wer darf eine Dichtheitsprüfung nach § 61 a durchführen?

Eine Dichtheitsprüfung nach DIN gemäß § 61 a LWG NRW darf nur von Sachkundigen durchgeführt werden. Als sachkundige und zertifizierte Firma führen wir für Sie die Dichtheitsprüfung durch.

8. Was geschieht wenn eine Abwasserleitung undicht ist?

Undichte Hausanschlüsse müssen saniert werden. Dafür ist der Grundstückseigentümer verantwortlich.

Wir bieten Ihnen für diesen Fall nachhaltige Instandsetzungsmethoden an. Je nach Schaden können wir Ihnen in geschlossener oder offener Bauweise weiterhelfen. Nach der Reparatur/Sanierung ist eine erneute Dichtheitsprüfung durch einen Sachkundigen wie wir es sind erforderlich.

9. Wie ist der Ablauf einer Dichtheitsprüfung?

Vor der Dichtheitsprüfung wird die Abwasserleitung gereinigt anschließend wird die eigentliche Dichtheitsprüfung durchgeführt.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Dichtheitsprüfung:

  • TV – Inspektion
  • Druckprüfung mit Wasser
  • Druckprüfung mit Luft


1. Optische TV – Inspektion:

Die Prüfung bestehender häuslicher Abwasserleitungen kann durch eine Kanal-TV Untersuchung erfolgen, soweit diese von der jeweiligen Kommune als ausreichend anerkannt ist.

Dabei wird das Leitungssystem mit eine spezielle Kamera vom Kontrollschacht aus, oder der Reinigungsöffnung bis zum Anschluss an den öffentlichen Kanal untersucht und dokumentiert. Werden keine Schäden festgestellt, ist die Leitung als dicht einzustufen.

Eine TV – Inspektion kann für weitere Arbeiten vorteilhaft sein, da eine Lageskizze, Schadensdokumentationen inkl. DVD – Aufzeichnung und ein Prüfergebnis der Inspektion vorliegen muss.

2. Druckprüfung mit Wasser oder Luft:

Bei Neubau oder wesentlicher Veränderung der Abwasserleitung ist eine Druckprüfung mit Wasser oder Luft des Leitungssystems erforderlich.

Hierbei wird die Entwässerungsanlage mit aufblasbaren Gummimanschetten abgesperrt. Anschließend wird die Abwasserleitung mit Wasser oder Druckluft gefüllt. Bleibt der Wasser- oder Druckverlust im Rahmen der Toleranz ist die Leitung als dicht einzustufen.

In beiden Fällen wird nach erfolgreicher Dichtheitsprüfung ein Prüfprotokoll erstellt. Die anschließende Bescheinigung mit Dokumentationen muss der Gemeinde vorleget werden.

10. Zahlt die Versicherung eine Dichtheitsprüfung?

Jede Versicherung hat unterschiedliche Zusätze über die Leistung in Ihrer Haus- und Gebäudeversicherung. Prüfen Sie hierzu bitte Ihre Versicherungsunterlagen. Ihre Versicherung kann Ihnen hierbei helfen.

11. Ist die Dichtheitsprüfung eine einmalige Angelegenheit oder muss sie wiederholt werden?

Die Dichtheitsprüfung ist in Abständen von höchstens zwanzig Jahren zu wiederholen.



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